Kriege gehören ins Museum

Ausstellung zum 1. Weltkrieg

Attentatsauto von Sarajewo

Am 15. Juni 2018 besuchte die Klasse 3G2 unter Begleitung von Maga. Koberger und Mag. Schuster das Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Die Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und von zwei Guides durch die Ausstellung „Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts – Der Erste Weltkrieg“ geführt.

Bei dieser Museumsbesichtigung konnten die SchülerInnen nicht nur ihr Wissen unter Beweis stellen, sondern dieses auch vertiefen, vor allem durch die vielen Ausstellungsstücke: die zeitgenössische Waffe der Artillerie, die Haubitze, Ausrüstung der Soldaten, Bilder vom Leben in den Schützengräben, etc.

Besonders gut aufbereitet startete die Führung durch das Museum mit dem ausgestellten Automobil, in dem der Thronfolger Franz Ferdinand und seine Gattin das Attentat nicht überlebten. Unterstützt wurde die Führung durch Europakarten, die die Ausdehnung des Krieges, der als der Erste Weltkrieg in die Geschichte einging, Schritt für Schritt erklären. Der Krieg gegen Serbien breitete sich rasch aus und führte bald zum „Weltenbrand“ zwischen den europäischen Bündnissen. Als Mehrfrontenkrieg wurde der Krieg verloren und führte zum Zerfall der österreichischen-ungarischen Monarchie.

Die Besichtigung endete mit dem Friedensvertrag von St.Germain und die SchülerInnen durften zum Schluss noch einmal selbstständig durch das Museum ziehen und Eindrücke mittels Fotos festhalten.

 

Herfried Münkler: Irrtümer und Illusionen im großen Krieg

Lothar Höbelt, Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges