Roma, Roma bella

Gruppenbild vor Original

Ziel der Kulturreise der Kurlateiner der siebenten Klassen war zwar vor allem Rom, doch zuvor machten wir einen Zwischenhalt in Florenz, der Renaissancestadt am Arno. Nach der Fahrt von Freitag auf Samstag hatten wir genügend Zeit für einen ersten Rundgang durch die Stadt sowie eine Fahrt nach Fiesole.

Am Sonntag folgten mit der Galleria dell’Accademia sowie dem Spiel des AC Florenz gegen den FC Turin (1:1) die nächsten Highlights dieser Reise. Das Alternativprogramm zum Fußballspiel stellte der Besuch der Boboli-Gärten dar, in dem das milde Frühlingswetter perfekt genutzt werden konnte. Am Abend ging es hinauf auf die Piazzale Michaelangelo zur David-Kopie aus Marmor.

Am Montag, dem Ruhetag fast aller Museen, begaben wir uns nach Pisa, um neben der Stadt vor allem den Dom und den Turm aus der Nähe zu betrachten.

Am Dienstag ging es dann weiter nach Rom, wo wir am Nachmittag die konfortablen Appartements beziehen konnten. Es folgten die Besichtigung des Pantheons, des größten fast perfekt erhaltenen Gebäudes aus der Antike, sowie ein Abendspaziergang in Richtung der Spanischen Treppe.

Der Mittwoch stand im Zeichen des politischen Zentrums des Imperiums, des Kolosseums, des Forums, des Palatins und des Kapitols. Für große Begeisterung sorgten die Gatti di Roma am Foro Argentino, das auch dafür bekannt ist, dass in diesem Teil des Marsfeldes im Jahr 44 vor Christus Julius Caesar ermordet wurde. Heute befindet sich dort eine Pflegestation für Katzen, die auf und zwischen den Ruinen ein neues Zuhause gefunden haben. Der Abend war dann wieder dem Calcio gewidmet. Im Stadio Olympico trennten sich der AS Roma und der FC Florenz 2:2.

Am Donnerstag verließ uns dann das Wetterglück und am leider fix reservierten Termin der Besichtigung der Vatikanischen Gärten war es nicht nur kalt, es begann auch noch stark zu regnen. Damit fiel der Höhepunkt des Tages leider ziemlich ins Wasser, doch war danach in den Museen genug Zeit, ein wenig zu trockener zu werden und sich wieder aufzuwärmen. Am Nachmittag konnten wir dann bei etwas weniger nassen Bedingungen die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Viel zu früh war es dann schon wieder Freitag – der Tag der Heimreise. Doch zuvor mussten noch jene Punkte untergebracht werden, für die in den letzten Tagen nicht genug Zeit gewesen war. Und so stürmten wir noch einmal die ewige Stadt.